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EPIRBs

Das SARSAT-System wurden in den 70er Jahren in einer gemeinsamen Initiative von den USA, Kanada und Frankreich entwickelt, um eine sichere Alternative zur bis dahin üblichen Alarmierung in Notfällen auf der Flugnotfrequenz 121,5 MHz zu schaffen. Parallel dazu wurde in der damaligen Sowjetunion das COSPAS-System entwickelt. In der Zeit von 1979 bis 1988 wurden die beiden Systeme zu COSPAS-SARSAT zusammengelegt.

Die Frequenz 121,5 MHz wird seit 2009 auch nicht mehr per Satellit überwacht, nur noch Geräte mit 406 MHz sind funktional. Die Ferquenz 121,5 MHz wird aber weiterhin für die Anpeilung von Havaristen im Nahbereich genutzt, also von Suchflugzeugen, daher verfügen alle von uns angebotenen EPIRBs auch über diese Frequenz.

Die Satelliten empfangen Signale auf 406 MHz, diese werden an eine Bodenstation weitergeleitet. Von der Bodenstation aus werden die Daten über ein Mission Control Center (MCC) an das regional zuständige SPOC (SAR Point of contact) und weiter an das zuständige Rescue Coordination Center (RCC, Rettungsleitstelle) geleitet. In Deutschland sind das SPOC und Leit-RCC die SAR-Leitstelle der Luftwaffe in Münster. Diese delegiert die Bearbeitung der Suchfälle weiter an die Seenotleitung Bremen der DGzRS für die zivile Schifffahrt. Für die zivile Luftfahrt und den militärischen Bereich ist die SAR-Leitstelle der Bundeswehr in Münster selbst zuständig. Das RCC in Glücksburg ist für die militärische Schifffahrt und den Küstenbereich verantwortlich.

(Wer sich näher für das System interessiert, hier die Quellen: www.sarsat.noaa.gov, www.cospas-sarsat.org, de.wikipedia.org/wiki/COSPAS-SARSAT)

Emergency Position Indicating Radio Beacon = EPIRB

Wozu einen EPIRB ?
Im küstennahen Bereich der Nordhalbkugel ist im Seenotfall eine Alarmierung der Rettungskräfte über UKW / DSC im Notfall zumindest wahrscheinlich. Auf See jedoch, in hohen Breiten oder auf der Südhalbkugel sieht es da schon anders aus. Ebenso können Sie in den Gewässern außerhalb der Industriestaaten keine Alarmierungsmöglichkeit erwarten, obwohl Sie sich durchaus in Reichweite der Rettungshubschrauber, Suchflugzeuge, Marine oder der Handelsschiffahrt befinden.

Wo sind die Unterschiede bei den Geräten?
Ein 406 MHz-Notsender ist weltweit ortbar, dies relativ genau (auf 4 km²) und schnell (im Durchschnitt 70min). Weiter wird ein codiertes Signal gesendet welches es den Suchflugzeugen ermöglicht, aus einer Datenbank Daten zum Fahrzeug abzurufen. So wird im Notfall nach Ihrer Yacht und nicht nach einem Frachter oder Fischer gesucht.
Ein 121.5-Homing Signal für das Einpeilen der Rettungsdienste haben die von uns angebotenen 406 MHz-Geräte zusätzlich.
Optimal ist ein mit GPS ausgerüsteter EPIRB, der Ihre Position direkt und genau an die Rettungsdienste weitergibt.

Daher bieten wir Ihnen, auch aufgrund des Preisverfalls bei den Geräten, nur noch EPIRB mit integriertem GPS an.

Schwimmfähige, 'normale' EPIRBs sind für die Yacht und Rettungsinsel, Personal EPRIBs für den MOB oder Trecking in der Wildnis konzipiert.

 

 

   

 

 

 

 

 

 

 

Personal EPIRBs von ACR und GME

Hier die EPIRBs von ACR USA, einer der Weltmarktführer

Hier die EPIRBs von GME Australia