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Was wird eigentlich hier geregelt ? Nicht der Generator, das tut er schon alleine. Alle hier aufgeführten Generatoren haben interne Gleichrichter und externe Regler, die für eine geregelte Gleichstrom - Ausgangsspannung sorgen.
Kontrolliert und eben geregelt wird der Ladestrom (A) und die -spannung (V) zur Batterie. Wann muß geregelt werden ? Grundsätzlich müssen alle Windgeneratoren einen nachgeschalteten Regler haben, um bei langanhaltenden
Starkwindperioden und/oder vollen Batterien ein ‘Überkochen’ der Akkus und somit eine Zerstörung zu verhindern. Von Ausnahmen, wie der unter Ampair beschriebene Dolphin oder leistungsschwachen Solaranlagen einmal abgesehen.
Wie geschieht das und was hat es mit dem Generatortyp zu tun ? Hier gibt es in Abhängigkeit mit der Konstruktion der Generatoren drei grundsätzliche Verfahren:
- Zum einen wird bei Erreichen der voreingestellten Überspannung die überschüssige Energie über einen Lastwiderstand ‘verbrannt’. Diese Regler müssen an einem belüfteten Ort installiert werden.
Generatoren, welche die Spannung über Bürsten abnehmen und die nicht ohne Last arbeiten dürfen, verwenden derartige Shunt-Regler.
- Weiter werden bei den Ampair-Generatoren Regler mit einem Spannungssensor verwandt, die bei Erreichen der höchstzulässigen und meist einstellbaren Batteriespannung die Versorgung unterbrechen. Der
Laderegler schaltet sich ähnlich wie bei einem Ladegerät in Intervallen wieder zu und hält die Batterie auf Maximalspannung. Diese Generatortypen sind aufgrund ihrer Bauweise wartungsarm und können nicht überhitzen.
- Alle Generatoren sind über einen optionalen Stoppschalter annähernd zum Stillstand zu bringen. Dies ist jedoch nur für Wartungszwecke oder zum manuellen Festsetzen, also kurzfristig, zu empfehlen.
Ich habe mehr als eine oder zwei Batterien ! Zu (fast) jedem Generatortyp werden Ladeverteiler bis zu drei Batterien angeboten, meist auf Diodenbasis. Man erkauft sich hier den Vorteil der
gleichzeitigen Ladeverteilung und Sperre des Stromes (kein ‘Rücklauf’) mit dem Nachteil des Spannungsverlustes. Da alle Verteiler oder Generatoren regelbar sind, kommt diesem Manko kein besonderes Gewicht bei. Lediglich die
Einregelung ist vorzunehmen.
Noch eine Anmerkung zur Aufstellung: Achten Sie darauf, das der Drehkreis des Windgenerators höher als das größte Crewmitglied montiert wird ! Rotorschäden solten höchstens durch Möwen (und
deren schnelles Ende) verursacht werden und nicht durch den verlorenen Finger Ihrer besseren Hälfte !
Zur Montage und der notwendigen Festigkeit Windgeneratoren: Ein Windgenerator von 1.0m Rotordurchmesser
erzeugt bei 50kn Wind (>9 Bft) eine Kraft von rund 25 kg. Nun wirkt diese über den gesamten Hebelweg in Abhängigkeit von der Montagehöhe, so das bei Aufstellung mittels Mast dieser in aller Regel abzustagen sein wird, um diese Kräfte
abzufangen. In diesem Zusammenhang sind die durch das Rollen des Schiffes zusätzlich entstehenden Schwingungskräfte mit zu berücksichtigen. Wasser-Generatoren: Nachzuschleppende Modelle erzeugen bis zu 25kg Zug, so daß
eine Montage am Heckkorb bei entsprechender Stabilität möglich ist. Zu beachten ist, daß bei Überschreiten der maximalen Schleppgeschwindigkeit in Abhängigkeit von der gewählten Turbine und Propeller letzterer austauchen kann und die Last
intermittierend wirkt.
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