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Radarreflektor - einige Gedanken:

Unzweifelhaft wird jeder Langfahrtsegler aus Sicherheitsgründen für den Fall der Fälle eine Rettungsinsel mitführen, ebenso hat er Rettungswesten, Signalgeber und Feuerlöscher an Bord. Das alles kostet viel Geld und wird
hoffentlich nie benötigt. Ein wichtiger und oft vernachlässigter Faktor ist unserer Meinung nach die Vermeidung größerer Schäden, die ein Einsteigen in die Rettungsinsel eben vermeiden. Hierzu sind nur kleine
Ausgaben notwendig: Ein fest montierter Radarreflektor mit guten Reflektionseigenschaften ist zur Vermeidung von Kollisionen Pflicht. Immer wieder beobachten wir, das entweder kein oder ein viel zu
leistungsschwacher Reflektor gefahren wird.
Die Berufsschiffahrt läuft draußen heutzutage mit 25 Knoten, bei einer durchschnittlichen Sicht von 4sm (und das ist schon gute Sicht) ist der Frachter in 10 Minuten vom Horizont
bei oder bereits über Ihnen. Sind Sie immer voll aufmerksam ? Und bei diesigem Wetter sinkt die Sichtweite leicht auf unter 2 Meilen, was oftmals wegen des schönen Wetters von Bord aus gar nicht bemerkt wird.
Auf unserer Islandreise im Sommer 2001 hatten wir an mehreren Tagen Dunst und Nebel mit Sichtweiten weit unter 1sm, für die Wache an Deck ohne die
Radarunterstützung von der Navi aus überhaupt nicht einschätzbar !
Die IMO schreibt für die Berufsschiffahrt nicht ohne Grund deshalb das Tragen eines
Radarreflektors nach ISO 8279 mit einer Reflektionsfläche von 10m² vor. Schauen Sie mal nach, ob und welche Angaben auf Ihrem Radarreflektor angegeben sind - oder achten Sie bei Neukauf darauf !
Wir stellen Ihnen auf den Folgeseiten einige Vertreter der Gattung ‘Passiv’ vor; passiv,
weil sie keine Energie zur Reflektion benötigen, sondern auf der reflektierenden Eigenschaft divers gestalteter ‘Spiegel’ basieren. Aktive (RTE) Geräte finden Sie unter ActiveX
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